Große Aufregung gab es am Montag 03.07.17 um 6:00 Uhr vor dem Schulparkplatz in Saal. Wer zu dieser Zeit zufällig aus dem Fenster gesehen hätte, hätte eine Traube Schüler und zwei Lehrer der 10V auf den Lehrerparkplätzen beobachten können. Mit Sonnenschirmen, Sandmuscheln und Cowboyhüten bewaffnet, machte sich die 10 V an, Italien heimzusuchen. Und hier war Sitzfleisch gefragt: denn circa 9 Stunden Zeit mussten im Bus verbracht werden und so vertrieb man sich die Zeit mit Schlafen, Karten spielen, essen, Musik hören, usw. Etwas erschöpft, aber glücklich stiegen wir am Abend dann in der Schwüle Italiens wenige Meter vom Meer entfernt aus. Für einige war es nicht nur das erste Mal am Meer, sondern auch das erste Mal im Ausland, also ging es nach dem Check-in natürlich sofort an den Strand, wo uns auch schon ein traumhafter Sonnenuntergang begrüßte. Am darauffolgenden Tag war Baden im Meer angesagt. Um nicht allzu unangenehm aufzufallen, wurde sich großflächig und großzügig eingecremt – um die restliche Fahrt nicht wie ein Krebs auszusehen, denn wir hatten traumhaftes Wetter: Konstant über 30 Grad und permanenten Sonnenschein. Am Mittwoch und Donnerstag schüttelten wir uns den feinen Sand aus dem Bikini und fuhren in die Innenstadt von Rimini bzw. in die Republik von San Marino (20 km entfernt). Dort bewunderten wir die kleinen, verwinkelten Gassen, imposantes historisches Gemäuer (ganz ähnlich dem in Regensburg) und fielen natürlich auch in die vielen kleinen italienischen Boutiquen zum Shoppen ein. Diejenigen von uns, die noch konnten, ließen sich am Abend noch natürlich wieder zum Baden überreden.

Noch bevor auch die letzten Badetuchreserven ausgingen, ging es dann schon leider wieder an die Heimfahrt. Herrschte auf der Hinfahrt noch vergnügtes Schwatzen im Bus, war die Rückfahrt von erschöpftem Schweigen bzw. leichtem und zufriedenem Schnarchen hier und da geprägt. Die Hitze und der Schlafmangel der letzten Tage forderten schließlich ihren Tribut .

Die Fahrt nach Rimini – ein schöner Abschluss zweier Jahre in der 9plus2.

Und wer am Freitag gegen 21 Uhr aus dem Fenster schaute, konnte erneut einen Haufen müder, verschwitzter, aber glücklicher Schüler und zwei besonders müde Lehrer auf dem Schulparkplatz ausmachen…

 

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Text: Klasse 10V/ Amancay Engelhardt
Fotos: Klasse 10V, Reimund Paul, Amancay Engelhardt

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