… war das Motto, unter dem die Klasse 6a gemeinsam mit Frau Häusler-Lindl und Frau Wolf aufbrach, das Voralpenland unsicher zu machen. Die Don-Bosco Jugendherberge in Benediktbeuern sollte für eine Woche der Ausgangspunkt spannender Erlebnisse werden. Sogar der Wettergott hatte ein Einsehen mit den Abenteurern, denn fast immer suchten Gewitter und Regengüsse uns dann heim, wenn alle „Schäfchen“ im Trockenen waren.

Auf dem Abenteuerprogramm stand zum einen das Durchwandern des Lainbachtals. Doch wer zunächst dachte, das würde eine ziemlich langweilige Angelegenheit werden, wurde bald eines Besseren belehrt – denn das Durchwandern war wörtlich gemeint: Barfuß oder mit Schuhen ging es ein langes Stück durch das Bachbett und so manch einer machte dabei schnell nähere Ganzkörperbekanntschaft mit dem Wasser. Danach hieß es einen Niederseilgarten via Slackline zu überstehen, um am Ende – wieder am Bach angekommen – bei einem Wasserfall eine kurze Dusche zu nehmen.

Am nächsten Tag sollte die Loisach bezwungen werden. Hier musste zunächst Vorarbeit geleistet werden: Ein Floß musste von den Kids selbst gebaut werden. Und schnell war klar, dass Mädchen und Jungs jeweils ihr eigenes Floß bauen wollten. Nach harter Arbeit stachen alle schließlich Stunden später in „See“, wobei sich die ein oder andere Wasserschlacht geliefert wurde. Nur leider konnten wir nicht bis ganz zum Schluss durchpaddeln, da mal wieder ein Gewitter aufzuziehen drohte. So hieß es den Rest des Weges zu Fuß zurückzulegen und wohlbehalten trudelten wir schlussendlich um 19 Uhr in der Jugendherberge ein und hatten uns das Abendessen redlich verdient.

Der letzte Abenteuertag führte uns in die Bergwelt. Aber auch das war alles andere als uninteressant: Die Schüler durften Bäume „blind“ umarmen und wieder finden, ein Natursofa bauen, die Kleintierwelt im Wald erforschen und eine Schlucht besichtigen. Höhepunkt war jedoch der Lainbachwasserfall, der aus ca. 20 Meter Höhe vom Berg stürzte und ein beeindruckendes Schauspiel darbot.

Selbst das Abendprogramm ließ nichts zu wünschen übrig: Beachvolleyball, Fußball, Billard, Tischtennis, Kicker, Karaoke, Bar und Disko, für jeden war was dabei!

So wäre manch einer wäre gerne noch ein paar Tage länger geblieben, doch am Ende kamen alle Abenteurer wohlbehalten Freitagmittag am Bahnhof in Saal – von ihren Eltern sehnsüchtig erwartet – an!

Text: Marion Häusler-Lindl
Fotos: Marion Häusler-Lindl
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