Grund- und Mittelschule

Saal an der Donau

Autor: vssaalwpadmin (Seite 1 von 16)

Aktion „Toter Winkel“

Für Fahrradfahrer und Fußgänger gehört der Tote Winkel zu den größten Gefahren. An jeder Kreuzung oder Einmündung müssen sie damit rechnen, von einem rechts abbiegenden Fahrzeug übersehen zu werden. Im Straßenverkehr zählen diese Unfälle mit zu den Schlimmsten, weil die Opfer so gut wie keine Chance haben. Sehr häufig sind auch Schulkinder betroffen.

Deshalb führten wir am 27. September im Pausenhof eine praktische Übung mit einem Bus durch. Vor allem unsere Erstklässler lernten dabei, dass ein Fahrzeug vier Tote Winkel hat und dass der rechte Tote Winkel am gefährlichsten ist. Immer wieder sind die Kinder beeindruckt, dass man eine ganze Schulklasse hineinstellen kann, ohne dass diese im Rückspiegel des Busses gesehen wird. Ziel dieser Aktion ist es, die Schüler für diese große Gefahrensituation zu sensibilisieren und ihnen Tipps sowie Verhaltensweisen mit auf den Weg zu geben, um derartige Unfälle zukünftig zu vermeiden.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Unternehmen Schmid, das uns immer wieder einen Bus kostenlos zur Verfügung stellt. Auch der Fahrschule Holz aus Kelheim sowie Herrn Theo Bauer ein herzliches Dankeschön für die Durchführung dieser tollen Aktion.

 

Text:  Andrea Hottner

Fotos: Barbara Schwab

Ausflug in eine grausame Vergangenheit

Am Freitag den 28.09.2018 fuhren die Klassen 9, 9V und 10V mit ihren Klassenlehrern in die KZ-Gedenkstätte nach Dachau. Gleich nachdem auch die letzten den Bus betreten hatten, ging es schon los in das Konzentrationslager. Einige betraten mit zaghaften Schritten das große Eisentor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ mit einem sehr komischen Gefühl im Bauch. Aber auch durch die Besichtigung der Baracken, in denen Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen lebten, wurde vielen erst klar, was sich dort in der Zeit um den 2. Weltkrieg abspielte. Anhand von Hörspielen, Fotos, aber auch echten Gegenständen und Dokumentarfilmen konnte man sein Wissen über diese Zeit nochmals aufbessern. Besonderes einprägsam war der Gang durch das „Brausebad“ (Giftkammer) und das Krematorium, in dem  viele Menschen getötet und verbrannt worden waren. Auch wenn es kein Ausflug war, der Spaß machen sollte, war der Tag in der KZ-gedenkstätte Dachau sehr interessant.

 

Text: Lea Bauer, Klasse 10V

Fotos: Julia Guth, Klasse 10V

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Ein Geschenk mit Herz

Weihnachten ohne Geschenke? Das ist der Alltag für viele Kinder – auch hier in Europa! Wer mit viel Liebe eine Schuhschachtel voller Kleinigkeiten zusammenstellen möchte, kann die Geschenke mit Herz dieses Jahr unter anderem  auch bei uns in der Grund- und Mittelschule Saal abgeben (Zimmer ist ausgeschildert). Gerade in Zeiten voller Hetze und Hass, eine gute Möglichkeit, sein Herz in die Hand zu nehmen und sich für andere zu engagieren. Denn #wirsindmehr!

Und was darf rein, ins Päckchen? Nützliche Infos dazu findet ihr hier:

https://www.geschenk-mit-herz.de/paeckchenpacker/packanleitung/

Bis wann könnt ihr sammeln und bei uns abgeben? Am besten so bald wie möglich, der letztmögliche Abgabe-Termin wird demnächst bekannt gegeben und liegt irgendwo zwischen dem 13. November und dem 7. Dezember.

Für Päckchen-Schnürer von Außerhalb:

Bitte einfach im Sekretariat abgeben – wir sagen DANKE!

 

Sicher zur Schule – sicher nach Hause

Am Dienstag, den 11. September, startete für viele Erstklässler das neue Schuljahr. Damit die Kinder schon frühzeitig das richtige Verhalten im Straßenverkehr einüben, mögliche Gefahrensituationen beurteilen und zunehmend selbstständig meistern können, arbeiten der ADAC, die Verkehrswacht, die Polizei und die Gemeinde Saal mit unserer Grundschule sehr eng zusammen.

Die Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“, die am Mittwoch den 12. September in der Aula der Grundschule Saal stattfand, verfolgt das Ziel, die Sicherheit unserer Schulkinder im Straßenverkehr zu verbessern. Dabei ist es sehr wichtig, den Schulweg gut einzutrainieren, damit die Kinder diesen gemeinsam mit ihren Freunden alleine bewältigen können.

Einige Ehrengäste appellierten an die Erstklässler, im Straßenverkehr immer achtsam zu sein, stets auf sich aufzupassen und sich mit heller, leuchtender Bekleidung zu schützen. Nach zahlreichen musikalischen und schauspielerischen Einlagen unserer bereits schulwegerfahrenen Schüler, endete die Veranstaltung mit dem ADAC –Westensong der vierten Klasse. Natürlich war die Freude groß, als die Kinder eine leuchtende Signalweste überreicht bekamen, damit sie – wenn die dunkle Jahreszeit naht – immer zuverlässig von den anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. Auch ein Leuchtturnbeutel und eine Packung Holzfarbstifte wurden mit strahlenden Augen entgegengenommen. Wer weiß? Vielleicht entstehen damit im Kunstunterricht spannende Zeichnungen vom eigenen Schulweg!?

 

 Text: Andrea Hottner

Fotos: Barbara Schwab

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Hurra, ich bin ein Schulkind…!

Am Dienstag, 11. September 2018 war es endlich soweit: Unsere 59 Erstklässler hatten ihren allerersten Schultag!
Mit großen, bunten Schultüten und nagelneuen Schultaschen bepackt fanden sich die Kinder am Morgen mit ihren Familien in der Aula ein. Alle nahmen in ihrem jeweiligen „Klassenblock“ Platz, und so konnte der mit viel Spannung erwartete 1. Schultag beginnen.
Nach dem fröhlichen Begrüßungslied „Heut` ist ein ganz besond`rer Tag“ der Klasse 2a hieß unsere Rektorin Marion Häusler-Lindl die Schulanfänger, ihre Eltern, Großeltern und Angehörigen willkommen.
Nun lauschten alle interessiert der Geschichte vom „Ernst des Lebens“. Aber was genau bedeutet es, wenn die Erwachsenen sagen: „Wenn du in die Schule kommst, beginnt der Ernst des Lebens“? Soll man sich da überhaupt auf den ersten Schultag freuen? Als Annette – das Mädchen, von dem die Geschichte erzählt – den Ernst des Lebens dann tatsächlich kennenlernt, ist alles ganz anders als gedacht. Und zwar so wunderbar anders, dass Annette beschließt, sich in Zukunft von den Großen nie mehr Angst machen zu lassen…
Mit dem einzigartigen „Schulanfangs-Rap“ der drei Klassenleiterinnen Frau Gil (1a), Frau Glashauser (1b) und Frau Köglmaier (1c) endete die kurzweilige Veranstaltung in der Aula, und die  ABC-Schützen verabschiedeten sich mit ihren Lehrerinnen in die Klassenzimmer zur ersten „Unterrichtsstunde“, während ihre Familien in bewährter Weise vom Elternbeirat der Grundschule mit Kaffee und Kuchen bewirtet wurden.

Text: Tanja Köglmaier

Fotos: Barbara Schwab

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9V baut Wikipedia-Artikel

Literaturunterricht unter Verwendung der neuen Medien – dass das funktioniert, konnte jetzt die Klasse 9V der Mittelschule Saal unter Beweis stellen.

Im Rahmen eines Projektes verfassten die Schüler der Laptopklasse einen fundierten Wikipedia-Artikel zur Klassenlektüre „Der Tote im Dorfteich“ von Franziska Gehm. Da ein Wikipedia-Artikel zahlreichen Vorgaben entsprechen muss und sich immer wieder Fragen auch zu Veröffentlichungsrechten  ergaben, keine leichte Aufgabe. Im Fach Deutsch wurde der Roman über mehrere Wochen analysiert und für die Welt zusammengefasst (Inhaltsangaben und Personenbeschreibungen kann man schließlich auch in einem Projekt wunderbar üben). Dabei fielen allerdings auch Schriftverkehr und Telefonate mit dem Verlag der Autorin, sowie Kommunikation mit anderen Wikipedia-Nutzern an. Eine spannende Wikipedia-Odyssee liegt hinter uns und die nächste Schulklasse, die online Informationen zum Krimi von Franziska Gehm sucht, dürfte sich über unsere Arbeit sicherlich freuen.

Wer Genaueres lesen möchte, findet unseren Wikipedia-Artikel ab sofort unter https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tote_im_Dorfteich

Text: Amancay Engelhardt

Fotos: Amancay Engelhardt

 

„So ein Zirkus!“

– der erste Gedanke vieler Eltern, Schüler und auch Lehrer, wenn es um die Schule geht. Vielleicht gerade deshalb kamen die Lehrer der vierten Klassen auf die Idee, Zirkus als Thema der Abschlussfeier zu wählen. Statt „Etz macht’s ned so an Zirkus!“, hieß es für die mehr als 60 Schüler/innen: „Ihr machts etz an Zirkus, und zwar alle gemeinsam! Welche Rolle könntest du in einer Zirkusvorstellung übernehmen?“ Eifrig wurde diskutiert: „Bin ich lieber Clown, oder doch Artist? Kann jeder jonglieren? Diabolo, Poi – was ist das überhaupt? Wer kann zaubern? Zirkus ohne Musik? Live oder aus der Dose?“ Nach einigem Durcheinander bildeten sich Gruppen, die zeitlich parallel trainierten und ihren Auftritt weitgehend selbstständig konzipierten.

Einige Wochen lang sah man manche Beteiligten nur in Begleitung ihres neuen „Werkzeugs“. Denn das hatten viele schnell erkannt: Übung macht den Meister. Endlich war es so weit! Am letzten Schultag hieß es: „Manege frei!“ Nach einer kurzen Geschichte von Rektorin Marion Häusler-Lindl über die Taube Jona, die ihre unerschöpflichen Fähigkeiten in Form von Federn verteilte, stellten die vierten Klassen die  ihrigen, zum Teil neu erworbenen, unter Beweis. Von der Zirkuscombo ertönte ein alle Auftritte umrahmendes „Hereinspaziert!“. Ponys, Elefanten, Bären und auch ein Indianerhäuptling gehörten dem Zirkus an, wurden besungen. Hatte ein Clown auch verschlafen, ernteten seine Freunde jede Menge Lacher und Beifall für Störungen, Streiche, Dummheit oder Unvermögen.  Ideen wurden aus dem Zirkus des Lebens geklaut. So wird der kleine Clown nach vielen fehlgeschlagenen, belachten Aktionen vom großen sowohl wütend als auch lautstark zusammengefaltet, äußert darauf ein betretenes „Upsi!“ und beeilt sich, nun alles richtig zu machen.

Großes Können bewiesen die Artisten / Athleten und die verschiedenen Jongleure. Sie zeigten Figuren solo oder koordiniert, überraschten mit Sprüngen, Würfen, Pyramiden, was ihnen immer wieder begeisterten Zwischenapplaus einbrachte. Neugierig beobachteten die jüngeren Besucher, wie der Zauberer eine Münze verschwinden ließ, die dann auf wunderbare Weise wieder auftauchte.

Viele Nummern begleitete die Musikgruppe mit unterhaltsamen Stücken. Leider musste der Zirkus schließlich weiterziehen. Clowns bedauerten dies zutiefst, denn so ein Zirkus an der Schule ist einfach grandios. Den reich bebilderten, witzig kommentierten Power-Point-Rückblick über ihre Grundschulzeit rundeten die vierten Klassen mit dem Song „Sowieso“ ab. „Egal was kommt, es wird gut“, ein positiver Ausblick auf die Zukunft trotz mancher Abschiedstränen.

So ein Zirkus!

 

 Text: Michaela Reitinger

Fotos: Tanja Schiekofer

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große Sprünge, weite Bälle

Wer am 18.7.18 an der Grund- und Mittelschule Saal oder dem Stadion vorbeifuhr, konnte dort viele Schüler im Dreikampf beobachten: Bei heißen Temperaturen hieß es: weit springen und werfen und sprinten – denn in diesen Disziplinen ging es um die Wurst.

Vor allem in der Grundschule gab es dieses Jahr viele Punkte und tolle Leistungen. Bürgermeister Nerb gratulierte den besten Sportlern bei der Siegerehrung in der Aula und überreichte so einige Sieger- und Ehrenurkunden.

Herzlichen Glückwünsch an alle Sieger!

Text: Amancay Engelhardt

Fotos Tanja Schiekofer

Große Kräne, große Augen

Am Donnerstag, den 14.06.2018 ging es für uns in den Kelheimer Hafen, „der andere Transportweg“ war der Titel der Exkursion. Am Verwaltungsgebäude angekommen wurden wir von Herrn Engl, dem Geschäftsführer des Hafenzweckverbands, begrüßt und starteten bei einer tollen Verpflegung mit einem kurzen Film über den Kelheimer Hafen. Besonders interessant war für uns dabei das große Luftbild des Hafens, im Vergleich mit zwei anderen Bildern konnten man gut das Wachstum in den letzten Jahren auf inzwischen 85 Hektar erkennen.

Unsere Führung begann im Anschluss direkt hinter dem Verwaltungsgebäude bei einem der fünf großen Kräne, der gerade dabei war eine Schiffsladung Dünger zu „löschen“, so nennt man nämlich das Entladen eines Schiffes.

Herr Engl erklärte, dass der Transport von Gütern auf dem Binnenseeweg eine vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit darstelle, große Mengen zu befördern und hierdurch die Straßen entlastet werden, der darüber hinaus noch Kapazitäten frei hätte. Nach der Entladung wird jedes Schiff gereinigt, wobei sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass kein Schmutz in das Hafenbecken gelangt, sondern das benutzte Wasser direkt der in der Nähe gelegenen Kläranlage zugeführt wird.

Im Weiteren konnten wir einen Übungscontainer besichtigen, in dem die Feuerwehren der Umgebung letzte Woche ein Training zur Brandbekämpfung durchführten.

Bereits auf unserem Weg zum Verwaltungsgebäude waren uns Parkhäuser voller Neuwagen verschiedenster Marken aufgefallen, bis zu 26 000 Autos können auf dem Hafengelände Platz finden. Diese bleiben aber nicht lange, ständig fahren Autotransporter bei der Firma BLG ein und aus, um die Fahrzeuge zu den verschiedensten Autohäusern zu bringen. Bevor sie allerdings ihre Fahrt beginnen, müssen alle LKWs erst einmal unter eine festinstallierte Anlage zur Höhenmessung, an der ihre Höhe kontrolliert wird, damit während der Fahrt alle Brücken und Unterführungen problemlos durchfahren werden können.

Auch mehrere große Waagen konnten wir unterwegs entdecken, auf diesen können die Fahrer der Lastwagen vor Fahrtantritt überprüfen, ob ihr Fahrzeug nicht zu viel geladen hat. Um auszuprobieren, ob die Waagen auch wirklich funktionieren, stellten wir uns selbst darauf: Eine Übergangsklasse inklusive Begleitpersonen und Herrn Engl wiegt 800 kg!

Text: Kathrin Leitl

Fotos: Kathrin Leitl

 

 

Sommerrodeln

In der vorletzten Schulwoche machte sich die Übergangsklasse auf den Weg nach Riedenburg zur Altmühlbob Sommerrodelbahn.

 

 

 

 

 

Alle 16 Schüler und Schülerinnen fuhren begeistern mit der „normalen“ Rodelbahn, aber einige Mutige trauten sich auch die neuen Speedbobs zu testen. Neben dem Abenteuerspielplatz mit Hüpfburg begeisterte auch der Streichelzoo alle.

Text: Kathrin Leitl

Fotos: Kathrin Leitl

 

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