Grund- und Mittelschule

Saal an der Donau

Kategorie: Neues aus Saal (Seite 1 von 15)

„So ein Zirkus!“

– der erste Gedanke vieler Eltern, Schüler und auch Lehrer, wenn es um die Schule geht. Vielleicht gerade deshalb kamen die Lehrer der vierten Klassen auf die Idee, Zirkus als Thema der Abschlussfeier zu wählen. Statt „Etz macht’s ned so an Zirkus!“, hieß es für die mehr als 60 Schüler/innen: „Ihr machts etz an Zirkus, und zwar alle gemeinsam! Welche Rolle könntest du in einer Zirkusvorstellung übernehmen?“ Eifrig wurde diskutiert: „Bin ich lieber Clown, oder doch Artist? Kann jeder jonglieren? Diabolo, Poi – was ist das überhaupt? Wer kann zaubern? Zirkus ohne Musik? Live oder aus der Dose?“ Nach einigem Durcheinander bildeten sich Gruppen, die zeitlich parallel trainierten und ihren Auftritt weitgehend selbstständig konzipierten.

Einige Wochen lang sah man manche Beteiligten nur in Begleitung ihres neuen „Werkzeugs“. Denn das hatten viele schnell erkannt: Übung macht den Meister. Endlich war es so weit! Am letzten Schultag hieß es: „Manege frei!“ Nach einer kurzen Geschichte von Rektorin Marion Häusler-Lindl über die Taube Jona, die ihre unerschöpflichen Fähigkeiten in Form von Federn verteilte, stellten die vierten Klassen die  ihrigen, zum Teil neu erworbenen, unter Beweis. Von der Zirkuscombo ertönte ein alle Auftritte umrahmendes „Hereinspaziert!“. Ponys, Elefanten, Bären und auch ein Indianerhäuptling gehörten dem Zirkus an, wurden besungen. Hatte ein Clown auch verschlafen, ernteten seine Freunde jede Menge Lacher und Beifall für Störungen, Streiche, Dummheit oder Unvermögen.  Ideen wurden aus dem Zirkus des Lebens geklaut. So wird der kleine Clown nach vielen fehlgeschlagenen, belachten Aktionen vom großen sowohl wütend als auch lautstark zusammengefaltet, äußert darauf ein betretenes „Upsi!“ und beeilt sich, nun alles richtig zu machen.

Großes Können bewiesen die Artisten / Athleten und die verschiedenen Jongleure. Sie zeigten Figuren solo oder koordiniert, überraschten mit Sprüngen, Würfen, Pyramiden, was ihnen immer wieder begeisterten Zwischenapplaus einbrachte. Neugierig beobachteten die jüngeren Besucher, wie der Zauberer eine Münze verschwinden ließ, die dann auf wunderbare Weise wieder auftauchte.

Viele Nummern begleitete die Musikgruppe mit unterhaltsamen Stücken. Leider musste der Zirkus schließlich weiterziehen. Clowns bedauerten dies zutiefst, denn so ein Zirkus an der Schule ist einfach grandios. Den reich bebilderten, witzig kommentierten Power-Point-Rückblick über ihre Grundschulzeit rundeten die vierten Klassen mit dem Song „Sowieso“ ab. „Egal was kommt, es wird gut“, ein positiver Ausblick auf die Zukunft trotz mancher Abschiedstränen.

So ein Zirkus!

 

 Text: Michaela Reitinger

Fotos: Tanja Schiekofer

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große Sprünge, weite Bälle

Wer am 18.7.18 an der Grund- und Mittelschule Saal oder dem Stadion vorbeifuhr, konnte dort viele Schüler im Dreikampf beobachten: Bei heißen Temperaturen hieß es: weit springen und werfen und sprinten – denn in diesen Disziplinen ging es um die Wurst.

Vor allem in der Grundschule gab es dieses Jahr viele Punkte und tolle Leistungen. Bürgermeister Nerb gratulierte den besten Sportlern bei der Siegerehrung in der Aula und überreichte so einige Sieger- und Ehrenurkunden.

Herzlichen Glückwünsch an alle Sieger!

Text: Amancay Engelhardt

Fotos Tanja Schiekofer

Große Kräne, große Augen

Am Donnerstag, den 14.06.2018 ging es für uns in den Kelheimer Hafen, „der andere Transportweg“ war der Titel der Exkursion. Am Verwaltungsgebäude angekommen wurden wir von Herrn Engl, dem Geschäftsführer des Hafenzweckverbands, begrüßt und starteten bei einer tollen Verpflegung mit einem kurzen Film über den Kelheimer Hafen. Besonders interessant war für uns dabei das große Luftbild des Hafens, im Vergleich mit zwei anderen Bildern konnten man gut das Wachstum in den letzten Jahren auf inzwischen 85 Hektar erkennen.

Unsere Führung begann im Anschluss direkt hinter dem Verwaltungsgebäude bei einem der fünf großen Kräne, der gerade dabei war eine Schiffsladung Dünger zu „löschen“, so nennt man nämlich das Entladen eines Schiffes.

Herr Engl erklärte, dass der Transport von Gütern auf dem Binnenseeweg eine vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit darstelle, große Mengen zu befördern und hierdurch die Straßen entlastet werden, der darüber hinaus noch Kapazitäten frei hätte. Nach der Entladung wird jedes Schiff gereinigt, wobei sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass kein Schmutz in das Hafenbecken gelangt, sondern das benutzte Wasser direkt der in der Nähe gelegenen Kläranlage zugeführt wird.

Im Weiteren konnten wir einen Übungscontainer besichtigen, in dem die Feuerwehren der Umgebung letzte Woche ein Training zur Brandbekämpfung durchführten.

Bereits auf unserem Weg zum Verwaltungsgebäude waren uns Parkhäuser voller Neuwagen verschiedenster Marken aufgefallen, bis zu 26 000 Autos können auf dem Hafengelände Platz finden. Diese bleiben aber nicht lange, ständig fahren Autotransporter bei der Firma BLG ein und aus, um die Fahrzeuge zu den verschiedensten Autohäusern zu bringen. Bevor sie allerdings ihre Fahrt beginnen, müssen alle LKWs erst einmal unter eine festinstallierte Anlage zur Höhenmessung, an der ihre Höhe kontrolliert wird, damit während der Fahrt alle Brücken und Unterführungen problemlos durchfahren werden können.

Auch mehrere große Waagen konnten wir unterwegs entdecken, auf diesen können die Fahrer der Lastwagen vor Fahrtantritt überprüfen, ob ihr Fahrzeug nicht zu viel geladen hat. Um auszuprobieren, ob die Waagen auch wirklich funktionieren, stellten wir uns selbst darauf: Eine Übergangsklasse inklusive Begleitpersonen und Herrn Engl wiegt 800 kg!

Text: Kathrin Leitl

Fotos: Kathrin Leitl

 

 

Sommerrodeln

In der vorletzten Schulwoche machte sich die Übergangsklasse auf den Weg nach Riedenburg zur Altmühlbob Sommerrodelbahn.

 

 

 

 

 

Alle 16 Schüler und Schülerinnen fuhren begeistern mit der „normalen“ Rodelbahn, aber einige Mutige trauten sich auch die neuen Speedbobs zu testen. Neben dem Abenteuerspielplatz mit Hüpfburg begeisterte auch der Streichelzoo alle.

Text: Kathrin Leitl

Fotos: Kathrin Leitl

 

Schulhausrallye – eine erste Orientierung in unserer Schule

Kurz vor den Sommerferien fand für die künftigen Erstklässler die traditionelle Schulrallye statt.
Zuerst lernten die Vorschulkinder der Kindergärten Saal, Mitterfecking und Staubing ihre Paten aus der 7. Klasse kennen, die sie an diesem Tag begleiten und unterstützen sollen, wenn es nötig ist.
Dann ging es endlich los: In Kleingruppen und mit einem Laufzettel ausgerüstet durchliefen die Schulneulinge mit ihren Paten die verschiedenen Stationen der Rallye: Schulleitung, Sekretariat, Hausmeisterei, Klassenzimmer, Toiletten, Turnhalle, Pausenverkauf und Pausenhof wurden genau unter die Lupe genommen. An allen Stationen zeigten die Kinder viel Freude, Neugier, Ausdauer und Spürsinn. Nach einer kleinen Erfrischung am Ende dieses aufregenden und interessanten Besuches waren sich alle einig: Der erste Schultag kann kommen!
Ziel war es, dass sich unsere Schulanfänger in den ersten Wochen besser zurecht finden und schneller ins Schulleben einfinden können.

Die Saaler Schulfamilie freut sich schon sehr, die neuen Erstklässler ab September täglich begrüßen zu dürfen!

Text: Tanja Köglmaier

Fotos: SchülerInnen der 7. Klasse

Abschlussfeier der Klassen 9 und 10V

Am Freitag gab es viel Grund zur Freude an der Mittelschule Saal. Anbei Impressionen der Abschlussfeier für die Klassen 9 und 10V. Für mehr Info empfehlen wir den MZ-Artikel dazu:

https://www.mittelbayerische.de/region/kelheim/gemeinden/das-erste-grosse-ziel-erreicht-21077-art1672739.html

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Ta-tü Ta-ta, die Feuerwehr ist da!

Endlich war es soweit! Die Klassen 3a und 3b der Grundschule Saal durften die Saaler Feuerwehr besuchen. Um 8.00 Uhr wurden die Kinder von den Feuerwehrmännern mit vier Einsatzfahrzeugen abgeholt und zum Feuerwehrhaus gebracht. Dort trafen sich alle im Besprechungszimmer, wo verschiedene Versuche zum Feuer gemacht wurden und die Schülerinnen und Schüler ihr erlerntes Wissen unter Beweis stellen konnten.

Dann wurde in Gruppen die Feuerwehr erkundet. Programmpunkte dieses Vormittags waren unter anderem die Ausstattung der Rettungsfahrzeuge, spezielle Kleidung der Feuerwehrleute, historisches Feuerwehrgeräte sowie der Besuch der Nebelkammer. Jetzt wissen alle, wie es ist, wenn man vor lauter Rauch die Hand vor den Augen nicht mehr sieht.

Das Highlight war aber wohl der Abschluss des Vormittags. Die Wasserschläuche wurden aufgedreht und die Kinder durften wild durch das Wasser laufen. Auch wie man einen Wasserschlauch richtig hält, konnten einige ausprobieren. Das war ein Spaß!

Nach der Abkühlung war auch die Heimfahrt mit den Feuerwehrautos noch ein Highlight. Kurz vor der Ankunft am Schulgelände wurden die lauten Sirenen und das Martinshorn eingeschaltet. Damit hatten die Drittklässler die volle Aufmerksamkeit und erzählten stolz: „Heute waren wir bei der Feuerwehr! Das war super!“

Text: Tanja Schiekofer

Fotos: Tanja Schiekofer

 

 

Abschlussfahrt der 4a und 4c auf die Burg Falkenstein

Unsere beiden vierten Klassen machten von 10. auf 11. Juli ihren letzten großen gemeinsamen Ausflug und verbrachten eine interessante sowie aufregende Nacht auf der Burg Falkenstein. Los ging es mit einer einstündigen Busfahrt, bei der der Busfahrer auf dem Steilhang zur Burg viel Erfahrung bewies. Die Kinder staunten als er den Bus den engen Weg zur Burg hoch manövrierte und waren heilfroh, dass ihnen das Stück Kofferschleppen erspart blieb. Oben angekommen waren alle überwältigt von der Burgatmosphäre und dem tollen Ausblick. Voller Hunger wurden die lecker zubereiteten Schnitzel und Nudeln draußen auf der Weiberwehr verspeist. Im Anschluss daran erkundeten die Kinder alle Ecken der Burg. Während die 4c mit einer Wanderung begann, machte die 4a eine Burgführung und bekam einen Einblick vom Leben damals. Leider behielt der Wetterbericht kurzzeitig Recht und die Kinder konnten nur einen schnellen Blick vom Turm aus genießen. Auch die 4c musste aufgrund des Regenschauers Unterschlupf im Natur- und Felsenpark suchen, waren aber dennoch begeistert von der Wanderung. Auch der Regen konnte der guten und fröhlichen Stimmung nichts anhaben. Während die 4c sich über Ritter und Burgfräulein informierte, spazierte die 4a in den Natur- und Felsenpark. Leider konnte die Klasse wegen der Nässe aber nur ein kleines Stück den Froschsteig entlang bis zum Königsplatz marschieren. Einen schönen Abschluss des Tages bildete das Kinderritteressen, das sich alle ausgiebig schmecken ließen. Eifrig halfen viele Kinder beim Abräumen und deckten bereits für den Frühstückstisch.
Endlich durften die Schüler im Anschluss daran ihren Schlafplatz herrichten, obwohl an Schlaf noch lange nicht zu denken war. Richtig gemütlich wurde es im Burghof, wo ein Feuerkorb aufgestellt war und sich die Kinder als Nachspeise noch Stockbrot und Marshmellos „grillten“. Das Spiel „Werwolf“ zog viele Schüler in seinen Bann und es wurde bis „tief“ in die Nacht gespielt. Glücklich und müde schliefen die meisten Kinder dann doch irgendwann ein. Das morgendliche Frühstück mit frischen Semmeln und Kaba rundete den gelungenen Ausflug ab. Und leider ist auch der tollste Ausflug irgendwann zu Ende und der Bus lieferte die beiden Klassen gegen Mittag wieder zuhause ab.

Auf jeden Fall sind sich alle einig, dass der Aufenthalt auf der Burg und im Felsenpark jede Sekunde wert ist und war, das Essen einfach super lecker schmeckt und dies mit Sicherheit ein Geheimtipp für den sonntäglichen Familienausflug ist!

Text: Stefanie Berger-Müller

Fotos: Manuela Wille

„FuTu 2018“: Besser als Jogis Elf

Freitag, der 13. – nicht für die Klasse 9V! Hochmotiviert traten fünf Mannschaften der Mittelschule beim „FuTu“, also dem Fußballturnier 2018 hinterm Stadion des SV Saal an, um sich den Siegerpokal zu sichern.

Bei den Minispielen auf zwei Feldern wurde fleißig gegrätscht, gefoult und gejubelt. Besonders laut feierte die Klasse 9V nach dem packenden Finalspiel (4:3) gegen den Erzrivalen 10V, bei dem die Emotionen auch mit den Zuschauern durchgingen. Bei den anderen Jahrgangsstufen konnte sich die Klasse 6a durchsetzen, gefolgt von 7a, 5a und der Übergangsklasse.

Wurde gerade nicht Fußball gespielt oder angefeuert, frönten die Mittelschüler den alkoholfreien Säften bei der Beer-Pong-Challenge, stapelten Bierkästen um die Wette oder zeigten viel Geschick beim Parcours.

Um die Hungrigen und Durstigen an diesem heißen Sommertag gebührend zu versorgen, spendierte die SMV Eis, während der Elternbeirat am Würstchengrill schuftete. Um den satten Sommersound kümmerten sich die DJs Michi Maurer und Raphael Prager (Klassen 10v, 6a), Moderator Mathias Weinzierl führte gekonnt durch die Veranstaltung.

Mit Sonnenbrand auf der Nase, blauen Flecken am Schienbein und Eisresten am Mundwinkel ging es dann um 12 Uhr entspannt und fröhlich ins Wochenende.

 

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Fotos: Julia Guth, Gabriel Sekulic und Amancay Engelhardt

Text: Klasse 9v

 

Klasse 3b zu Besuch im Lernlabor der Uni Regensburg

Die Vorfreude war groß! Am Donnerstag, den 5. Juli durfte die Klasse 3b an die Universität Regensburg fahren. Dort warteten schon Studentinnen, um mit ihnen den Vormittag im NWT-Lernlabor zu verbringen.

Thema des lehrreichen Vormittags war „Was machen die Tiere eigentlich im Winter?“. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten hierzu den Unterschied zwischen Winterruhe, Winterschlaf und Winterstarre.

Aufgebaut waren verschiedene Stationen. Von Experimenten mit Reagenzgläsern über Becherlupen bis hin zu interaktiven Medien wie ipad und Whiteboard war für die Kinder vieles geboten.

So wurden zum Beispiel Mehlwürmer aus der Winterstarre erweckt und mit Becherlupen ganz genau untersucht. Reagenzgläser (gefüllt mit Wasser) wurden in einen Speckmantel gehüllt, so dass den Kindern der Zusammenhang zwischen dem „Winterspeck der Tiere“ und ihrer Körpertemperatur bewusst wurde. Lehrreiche Informationen durften die Kinder über eine Audiodatei anhören oder ein Quiz mit dem Whiteboard lösen. Sogar ein Eichhörnchenkobel konnte selbst gebastelt werden.

Die Klasse 3b bedankt sich für diesen schönen und lehrreichen Schulvormittag!

Text: Tanja Schiekofer

Fotos: Tanja Schiekofer

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